Der Ausschuss für Bildung und Soziales hat am 18. November 2025 einstimmig empfohlen, die Planung eines gemeinsamen Campus für die beiden kreiseigenen Förderschulen am Standort der Matthias-Hagen-Schule in Euskirchen-Kuchenheim weiterzuverfolgen.
Großer baulicher und pädagogischer Handlungsbedarf
Sowohl die Matthias-Hagen-Schule als auch die Hans-Verbeek-Schule benötigen dringend eine langfristige Perspektive. Veraltete und teilweise geschädigte Gebäude, fehlende Barrierefreiheit, zu kleine Räume und steigende Schülerzahlen erschweren den Schulalltag. An der Hans-Verbeek-Schule müssen derzeit sogar mehrere Klassen in Containern unterrichtet werden.
Gemeinsamer Campus mit modernen Lernräumen
Die empfohlene Variante sieht moderne Neubauten für beide Schulen auf einem gemeinsamen Campus in Kuchenheim vor. Geplant sind zusätzliche Klassen- und Differenzierungsräume, zeitgemäße Fachräume, barrierefreie Gebäude und flexibel nutzbare Lernlandschaften. Gemeinsame Bereiche ermöglichen Synergien, während beide Schulen ihre jeweiligen pädagogischen Schwerpunkte behalten.
Nach der Vorstudie verbindet diese Lösung die beste pädagogische Qualität mit vergleichsweise geringen Risiken. Mit geschätzten Baukosten von rund 56,5 Millionen Euro war sie zugleich die wirtschaftlichste der untersuchten Varianten. Im günstigsten Fall wurde eine Fertigstellung bis Ende 2030 in Aussicht gestellt.
Ein starkes Signal für Kinder und Familien
Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf brauchen Schulen, die Lernen ermöglichen und ihre Entwicklung bestmöglich unterstützen. Die einstimmige Empfehlung schafft eine Grundlage für bessere Bildungschancen, moderne sonderpädagogische Förderung und verlässliche Perspektiven für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Beschäftigte.
Nun kommt es darauf an, die pädagogischen Anforderungen sorgfältig auszuarbeiten, Grundstücksfragen zu klären und die weiteren Planungsschritte zügig auf den Weg zu bringen.
Der ausführliche Beitrag erschien zuerst bei der CDU-Kreistagsfraktion Euskirchen.